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Pferd & Hund  - Tierisch fit

Erfahrungsbericht der Laser- & Magnetfeldtherapie🔶🔸

Patientin: 🐴11 jährige Stute 🐴

Tierarztbefund: Verletzung des rechten Röhrbeins im Sommer
2017, eitrige Entzündung der Wunde,
Ultraschalluntersuchung zeigte eine
Knochenhautentzündung und Verletzung der
Beugesehne.

Mein Behandlungsbeginn: 28.11.2017


Die Stute wurde nach der Befundung durch den Tierarzt, bei ihm stationär aufgenommen. Nach Entlassung war das rechte Bein sehr dick angeschwollen. Da die Stute hauptsächlich Boxenruhe verordnet bekommen hatte und nur wenige Minuten im Schritt bewegt werden durfte, war auch ihr linkes Hinterbein „angelaufen“. Viele Pferde neigen durch längeres Stehen in der Box zu angelaufenen Beinen. Bei der Stute konnte durch ihre Verletzung das Lymphsystem nicht mehr richtig arbeiten und deshalb sind beide Hinterbeine angeschwollen. Wie man auf den Bildern sehen kann, das rechte deutlich mehr. Deshalb wurde durch den Tierarzt ein Kompressionsstrumpf für das rechte Bein verordnet. Der Besitzerin wurde durch den Tierarzt empfohlen, eine manuelle Lymphdrainage durchführen zu lassen.

Bei meiner ersten Behandlung war das rechte Hinterbein deutlich erwärmt, deshalb entschied ich mich erstmal für die Lasertherapie und das pulsierende Magnetfeld. Warum nicht direkt für die manuelle Lymphdrainage? Damit erst einmal die Entzündung reduziert und die Durchblutung gefördert wurde. Des Weiteren wollte ich erst einmal das Immunsystem wieder stärken und die Selbstheilungskräfte aktivieren.

Zuerst behandelte ich die Stute zweimal wöchentlich. Nachdem Besserung eintrat konnten wir es auf einmal wöchentlich reduzieren.

Nach ein paar Behandlungen mit dem Laser und dem Magnetfeld habe ich das Gewebe des verletzten Beines leicht massiert, um die Verklebungen im Gewebe zu lösen. Des Weiteren habe ich die Stute im Bereich der Schulter beidseits mit dem Laser behandelt, da sie hier durch die fehlende Bewegung und das entlasten der Hinterbeine sehr verspannt war.

Um ihr Immunsystem weiter zu stimulieren und die Heilung zu fördern, habe ich sie zusätzlich noch akupunktiert.

In der zweiten Januar Woche wurde durch den behandelnden Tierarzt ein Kontrollultraschall durchgeführt, bei dem diagnostiziert wurde, dass durch meine Behandlungen eine deutlich verbesserte Durchblutung des verletzten Beines zustande kam und für den Tierarzt eine zufriedenstellende Besserung zu sehen war. 
Die Knochenhautentzündung war abgeheilt und auch die Sehnenverletzung hatte sich wieder regeneriert.

Am 16.01.2018 war die neunte Behandlung und das Bein war deutlich abgeschwollen (wie man auf den Bildern sehen kann). Das Gewebe um das Fesselgelenk und im Bereich des Röhrbeins war nicht mehr hart, ich konnte wieder das Gelenk und die Knochen erfühlen, was am Anfang der Behandlung nicht möglich war.

Auf Empfehlung des Tierarztes soll die Behandlung mit der Laser- und Magnetfeldtherapie fortgesetzt werden, bis das rechte sowie das linke Hinterbein wieder vollständig den Normalumfang erreicht hat.